Welttag der Patientensicherheit 2021

Der diesjährige Welttag der Patientensicherheit am 17. Septem­ber steht unter dem Motto „Mach dich stark für Patientensicherheit - Sicher vom ersten Atemzug an“. Dieses Ziel verfolgt auch das Bundesministerium für Gesundheit. Wir fördern Forschung zum Thema Geburt und unterstützen die Entwicklung evidenzbasierter Leitlinien, an denen sich Ärztinnen und Ärzte sowie andere an der Behandlung Beteiligte orientieren. Auch in den neuen Ausbildungen der Gesundheitsberufe wie zum Beispiel in der Habammenausbildung spielt das Thema Patientensicherheit eine entscheidende Rolle.

In der Corona-Pandemie können Schwangere und Stillende auch selbst zu ihrem Schutz beitragen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat ihre Impfempfehlung überarbeitet und empfiehlt nun auch Schwangeren (ab dem 2. Schwangerschaftsdrittel) und Stillenden die COVID-19-Impfung, um sich vor den Folgen einer Infektion und insbesondere vor einem schweren Verlauf zu schützen. Die STIKO empfiehlt auch allen nicht oder noch nicht vollständig Geimpften mit Kinderwunsch ausdrücklich die Impfung.

"Auch schwangere und stillende Frauen haben nun eine klare Empfehlung zur Impfung. Das bedeutet nach vielen Monaten mit vielen offenen Fragen nun endlich wissenschaftlich begründete Gewissheit. Meine dringende Bitte an alle schwangeren und stillenden Frauen: Fragen Sie Ihren Arzt. Lassen Sie sich impfen. Sie schützen sich und Ihr Kind."

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zum Welttag der Patientensicherheit

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In unseren Bemühungen um immer mehr Sicherheit in der gesundheitlichen Versorgung arbeiten wir nicht nur in Sachen Corona eng mit der WHO zusammen. Die dort ausgerufene Dekade der Patientensicherheit hat sich unter deutscher Beteiligung ambitionierte Ziele gesetzt – den Globalen Aktionsplan Patientensicherheit 2021-2030. Vermeidbare Patientensicherheitsverletzungen sollen langfristig vollständig vermieden werden.

Gleichzeitig prüfen wir auf Basis einer vom Bundesministerium für Gesundheit angeregten Untersuchung, wie sich Präventionsmaßnahmen für das gerade in der Pandemie besonders belastete Gesundheitspersonal besser rechtlich umsetzen lassen.